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Kulturtouristische Entwicklung im Landkreis

Kultur-Touristen anlocken

Datum: 01.12.2010
Rubrik: Archiv

Ein halbes Jahr nach seinem Start hat das Projekt „kulturtouristische Entwicklung im Landkreis Elbe-Elster“ am 24. November im Refektorium in Doberlug-Kirchhain seine Ergebnisse präsentiert. Theatermacher, Energie-Standorte, Musiker und Musikveranstalter, Gastronomen und Hoteliers, Vertreter von Kirchen und Schlössern hatten sich Gedanken gemacht, wie kulturelle Angebote der Region entwickelt werden können und aussehen müssen, damit sie mehr Touristen anlocken. Darüber hinaus ging es darum, wie bestehende Angebote besser vernetzt und vermarktet werden können.
Gemeinsam mit dem Berliner Verein iq consult wurden Empfehlungen und touristische Angebote erarbeitet, die zur nachhaltigen Belebung der Region beitragen sollen. So soll künftig im Geburtsort der Gebrüder Graun, in Wahrenbrück, alle zwei Jahre ein „Graun-Festival“ als Stadtfest stattfinden. Hierfür wurde aus dem Projekt heraus eigens die „Graun-Gesellschaft“ als e.V. gegründet. Aus der Arbeitsgruppe Vokalmusik kam der Vorschlag, den internationalen Jazz-Pop-Wettbewerb um den „Finsterwalder Sänger“ künftig zu einem Festival zu erweitern. Dies würde den Ruf Finsterwaldes als regionales Sängerzentrum untermauern. Dazu gehörten auch das ganze Jahr über Veranstaltungen wie Workshops, Sommerkurse und Chorkonzerte, hieß es.
Auch bei der Vermarktung des Puppenspiels im Landkreis gibt es Reserven. Zu diesem Ergebnis kam die Forumgruppe, die sich mit Perspektiven des Marionettentheaters beschäftigte. Das jährliche Internationale Puppentheaterfestival im September soll um weitere Veranstaltungen im Jahr ergänzt werden. So soll die Tradition der Wandermarionettentheater aus den 60er Jahren wieder belebt werden und beispielsweise im Frühjahr Publikum für das Puppenspiel begeistern.
Der „Obere Gasthof“ in Hirschfeld – gerade erst mit dem Siegel der „Lausitzer Gastlichkeit“ ausgezeichnet – will mit einem historischen Marionettenspieltag neue Gäste ins Haus locken.
Das Projekt wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie vom Landkreis Elbe-Elster gefördert.

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