Den Flugzeugen auf der Spur werden Besucher der Energiefabrik Knappenrode aktuell durch eine ganz besondere Ausstellung geführt. Aus der Luft sieht alles ganz anders aus. Das betrifft zum einen natürlich die Perspektive, zum anderen erschließen sich von oben aber auch völlig neuen Einblicken in die Details der Landschaft. Und das machen sich seit rund 100 Jahren auch Archäologen zu Nutze, nach der Wende auch verstärkt in den neuen Bundesländern. Ronald Heynowski fliegt seit gut 20 Jahren auch über die sächsische Lausitz. Dabei entstehen beeindruckende und archäologisch wertvolle Aufnahmen, welche jetzt hier in der Energiefabrik in einer Sonderausstellung erstmals in dieser Form zu sehen sind. Cornelia Rupp und ihr Team vom Sächsischen Landesamt für Archäologie haben sie zusammengestellt. Nicht nur die Aufnahmen von Heynowski, sondern auch Lidar Scans geben einen Einblick in die Jahrhunderte alte Geschichte. Von alten Siedlungen über Befestigungsanlagen bis hin zu Gräbern. Auch die jüngere Vergangenheit hat ihre Spuren bereits hinterlassen, so sind aus der Luft beispielsweise noch die Überreste des zweiten Weltkriegs sowie auch der Grenzanlagen zwischen BRD und DDR zu erkennen. Durch die Konservierung in der Erde sind aber auch heute noch beispielsweise die Überreste der Handelsstraße Via Regia oder der Slawen zu sehen. Denn vor allem die Wirtschaft und die Lebensweise hinterlassen ihre Spuren, die heute zum Teil nur noch von oben ihre ganze Pracht entfalten. Und die kann jeder noch bis Ende Oktober in der Energiefabrik Knappenrode entdecken. Alternativ gibt es über die Internetseite archaeo-sn.de einen Teil auch Online auf Abruf.(mp) Weitere Nachrichten und Beiträge auf https://www.lausitzwelle.de/ LAUSITZWELLE Radio und Fernsehen
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